Soft skills/Warm-ups

Warm-ups sind Körperübungen zum Warmwerden - "warm zu werden" mit sich und mit den anderen TeilnehmerInnen der Gruppe. Sie sind ein Angebot an die Akteure, im Rahmen eines neu beginnenden Arbeitszusammenhanges.

"Die Konzentration auf den eigenen Körper, die Ablösung der Kopfsprache durch sinnliche und visuelle Kommunikation sensibilisiert (...) das Bewusstsein für die Unterdrückung körperlich-sinnlicher Bedürfnisse, die eine vorwiegend kopflastige Sozialisation und Erziehung mit sich bringt, und die sich in unsicheren, gehemmten und erstarrten Bewegungen manifestiert." (Ruping)

Der Bezeichnung "warm-up" darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass gerade die Anwendung dieser Techniken einen wesentlichen Einfluss auf den weiteren Prozessverlauf hat. Jeder Akteur soll in der Wahrnehmung für sich selbst und den anderen sensibilisiert werden. Eine Auswahl von Körperübungen soll schrittweise in diesen Prozess einführen. Eine hohe Feinfühligkeit bei der Spielleitung ist Voraussetzung, um den Einzelnen und die Gruppe mit den Angeboten nicht zu überfordern.

Es werden Übungen angeboten, die den eigenen Körper in seiner Beweglichkeit und seinen Prägungen erfahrbar machen und in seinen Ausdrucksmitteln schulen. Die Wahrnehmung der Sinne wird gesteigert, Stress und Verspannungen werden abgebaut, Vertrauen, der Gemeinschaftsgedanke und das Gemeinschaftserleben gefördert.

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