Statuentheater

Beim Statuentheater dient der eigene und der fremde Körper als Instrument aus Körperhaltungen ein erstarrtes Bild zu bestimmten Situationen, Fragestellungen, zu einem Begriff oder Problem zu formen.

"In dem Statuentheater benutzen die Akteure ihren eigenen Körper und die Körper der Zuschauer gleichsam als Baumaterial, um ein Thema zu illustrieren." (Ruping)


Im nächsten Schritt erfährt das Realbild eine Transformation in ein Idealbild: Wunschvorstellungen, Utopien und Alternativen werden in Bezug auf das Ausgangsbild dargestellt. Dabei werden Emotionen und Wahrnehmungen transparent und erzeugen ein Begreifen beim Akteur, das über die gesprochene Sprache zunächst nicht zugänglich war.

Die Ausdrucksmittel und Formen des Statuentheaters werden im weiteren Verlauf für das Forumtheater und die introspektiven Techniken genutzt.

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